Am 30.04.2026 fand der verpflichtende Katastrophenschutztag für alle 6. Klassen am HGK statt. Dieser wurde vom Schulsanitätsdienst organisiert und mit umgesetzt. Gemeinsam mit externen Profis von der Feuerwehr sowie dem DRK Neureut wurden den Sechstklässlern an verschiedenen Stationen wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe und des Katastrophenschutzes vermittelt.
Die 6d berichtet hierzu:
In der ersten „Stunde“ durften wir ein kleines Feuer löschen – das war unsere erste Station am Katastrophenschutztag. Vor der Schule stand ein Feuerwehrauto, zusammen mit mehreren Feuerwehrleuten – darunter auch ein Schüler aus unserer 10. Klasse. Einer von ihnen hat mit einem Gerät, aus dem eine Flamme kam, einen Brand, der circa so groß wie ein Papierkorb war, gezündet. Diesen Brand durften wir anschließend einzeln löschen mit Feuerlöschern, die mit Wasser gefüllt waren. Unsere Lehrerin, Frau Graf-Wieler, durfte mit einem Feuerlöscher mit Pulver den Brand löschen.
Danach, im zweiten „Durchgang“, durften wir einen etwas größeren Brand mit Feuerlöschern zu zweit oder zu dritt löschen. Uns wurde erklärt, welche Arten von Feuerlöschern es gibt und welche zum Beispiel bei Kleinbränden hilfreich sind. Auch wo wir Feuerlöscher in unserer Schule finden, haben wir erfahren.
Die nächste Station beschäftigte sich mit der Ersten Hilfe und wurde von Schulsanitäterinnen und -sanitätern geleitet. Zu Beginn wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe übte an einer speziellen Puppe, wie man eine Reanimation durchführt. Dabei lernten wir, wie wichtig es ist, schnell zu handeln, wenn eine Person nicht mehr atmet.
Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit dem Anlegen eines Druckverbandes. Uns wurde gezeigt, wie man einen verletzten Arm richtig verbindet, damit eine Blutung gestoppt wird. Danach durften wir selbst üben, einen Verband anzulegen.
Bei der dritten Station ging es für uns zu einem Rettungswagen. Zuallererst wurden wir wieder in zwei Gruppen aufgeteilt. Bei der Einführung wurde zuerst Schritt für Schritt gezeigt, wie man die stabile Seitenlage bei bewusstlosen Menschen anwendet und danach haben wir das Ganze selbst in der Praxis ausprobiert. Im Krankenwagen sah man, wie man Leute auf eine Trage packt und wie ein Krankenwagen von innen aussieht.
In den letzten zwei Stunden des Katastrophenschutztages gab es einen Vortrag über alles, was man bei einer Katastrophe zu beachten hat: Was die Feuerwehr in solchen Situationen alles macht, wie Katastrophen entstehen und wie man sich dann verhält. Aber wir haben auch gelernt, dass die Feuerwehr nicht nur Brände löscht, sondern auch bei anderen Sachen hilft, wie zum Beispiel ein Teil des Wassers aus dem See zu lassen, damit es keine Überflutungen gibt.
Insgesamt war der Katastrophenschutztag sehr spannend, aufschlussreich und lehrreich. Wir konnten viele wichtige Fähigkeiten erlernen, die uns helfen können, in Notfällen richtig zu reagieren und anderen zu helfen. Das Ganze war ein tolles Erlebnis und wir denken, dass alle etwas von diesem Tag mitnehmen konnten.
Ein ganz großes Dankeschön an Frau Siess, die den Tag organisiert hat und mit der Feuerwehr, dem DRK und dem Schulsanitätsdienst starke Partner gewinnen konnte!
von Katharina Siess, Leonie, Louisa, Neva & Nico aus der 6d




